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NEXUS7 Min Lesezeit

Alle Firmendaten an einem Ort: was das im Alltag ändert

Nicht die Technik entscheidet, sondern die Minuten. Sieben Situationen aus einer normalen Woche — vorher und nachher, ohne Beschönigung.

Über Systeme wird meistens in Begriffen gesprochen. Im Betrieb entscheidet sich der Nutzen aber an ganz gewöhnlichen Minuten: Wie lange dauert es, bis jemand eine Antwort hat.

Deshalb hier keine Aufzählung von Bausteinen, sondern sieben Situationen aus einer normalen Woche.

1. Der Kunde fragt nach einem alten Auftrag

Vorher: Suche in drei Programmen und im Postfach, Rückruf zugesagt, am Abend nachgeschaut.

Nachher: Der Vorgang wird geöffnet, dort hängen Angebot, Rechnung, Fotos, die E-Mail mit der Zusage und die gebuchten Stunden. Die Antwort passt ins laufende Gespräch.

2. Ein Mitarbeiter ist krank

Vorher: Der Vertreter ruft an und fragt, was mit welchem Kunden vereinbart war. Was nicht besprochen wurde, fällt hinten runter.

Nachher: Er öffnet die laufenden Vorgänge und sieht Stand, Termine und Absprachen. Er muss niemanden stören, und es fällt nichts hinten runter.

3. Das Angebot vom letzten Monat

Vorher: „Haben wir dem Kunden schon etwas geschickt?“ — niemand weiß es sicher, es wird sicherheitshalber neu geschrieben oder gar nicht nachgefasst.

Nachher: Offene Angebote stehen auf einer Liste mit Datum und Betrag. Nachfassen wird zur Routine statt zur Erinnerungsfrage.

4. Die Rechnung, die niemand bezahlt hat

Vorher: Auffällt es beim Kontoauszug, und auch nur, wenn jemand genau hinschaut.

Nachher: Offene Posten stehen sichtbar, mit Alter. Mahnen ist dann eine Entscheidung und kein Zufall.

5. Der Termin, den zwei Leute versprochen haben

Vorher: Zwei Kalender, ein Zettel, ein Telefonat — und der Kunde wartet.

Nachher: Termine liegen an den Vorgängen und in einem gemeinsamen Kalender. Wer den Termin macht, sieht auch, wer schon wo ist.

6. Der neue Mitarbeiter

Vorher: Drei Monate Fragen stellen. Jede Frage kostet zweimal Zeit — seine und die des Gefragten.

Nachher: Er liest die letzten Vorgänge derselben Art und sieht, wie hier gearbeitet wird. Fragen bleiben, aber es werden deutlich weniger.

7. Die Frage des Chefs am Monatsende

Vorher: Zahlen aus drei Quellen von Hand zusammentragen, meistens gar nicht.

Nachher: Welche Aufträge laufen, welche sind abgerechnet, was ist offen — auf eine Frage in normaler Sprache, nicht über einen Bericht, den jemand bauen muss.

Was sich dafür ändern muss

Damit das so funktioniert, muss der Betrieb eine Sache akzeptieren: Es gibt nur noch einen Ort. Kein zusätzlicher Ordner auf dem Bürorechner, keine Absprache, die nur in einem persönlichen Postfach existiert, keine zweite Liste im Kopf.

Das ist der eigentliche Umstellungsaufwand — nicht die Technik, sondern die Gewohnheit. Erfahrungsgemäß dauert es ein paar Wochen, und es funktioniert nur, wenn die Führung selbst mitmacht. Ein Chef, der weiter Zettel schreibt, bekommt einen Betrieb, der weiter Zettel schreibt.

Was dabei nicht passiert

Es wird nicht alles automatisch. Wer Stunden nicht bucht, hat sie nicht gebucht. Wer ein Foto nicht anhängt, findet es später nicht.

Und es wird nicht sofort ruhiger. In den ersten Wochen fällt vor allem auf, was bisher fehlte — offene Angebote, die niemand nachgefasst hat, Aufträge ohne Nachkalkulation. Das ist unangenehm und gleichzeitig genau der Nutzen.

Häufige Fragen

Müssen alle Mitarbeiter damit arbeiten?

Alle, die Informationen erzeugen — also praktisch alle. Der Umfang ist aber sehr unterschiedlich: Auf der Baustelle sind es wenige Eingaben am Handy, im Büro ist es der Arbeitsplatz.

Was ist mit den alten Daten?

Laufende Vorgänge werden übernommen, Abgeschlossenes wird archiviert. Alles rückwirkend nachzupflegen lohnt sich fast nie.

Wie lange dauert die Umstellung?

Der technische Teil ist der kürzere. Rechnen Sie mit einigen Wochen, bis der neue Ablauf selbstverständlich ist — und planen Sie diese Zeit nicht in die volle Saison.

Wir sind zu klein dafür.

Dann fangen Sie mit einem Bereich an. Modular heißt, dass Sie nutzen und zahlen, was Sie brauchen — nicht, dass Sie alles einführen müssen.

Der nächste Schritt

Nehmen Sie eine der sieben Situationen, die Ihnen diese Woche wirklich passiert ist, und stoppen Sie die Zeit, die sie gekostet hat. Diese Minuten sind die Rechnung.

Sprechen wir darüber: 09195 9392909 oder info@xaicore.de.

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