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Was eine Website kostet — und wovon der Preis abhängt

„Was kostet eine Website?“ lässt sich seriös erst beantworten, wenn sechs Dinge geklärt sind. Welche das sind — und welche Posten in Angeboten gern fehlen.

„Was kostet eine Website?“ ist eine berechtigte Frage — und eine, auf die jede schnelle Zahl in die Irre führt. Sie ist ungefähr so präzise wie die Frage, was ein Bad kostet: Es hängt davon ab, was hinein soll.

Dieser Artikel nennt die sechs Punkte, die den Aufwand bestimmen, und die Posten, die in Angeboten gern fehlen. Damit können Sie Angebote vergleichbar machen — auch solche, die nicht von uns kommen.

Die sechs Punkte, die den Aufwand bestimmen

1. Umfang. Eine Seite oder fünfzehn? Jede weitere Seite braucht Struktur, Text, Bilder und Pflege. Für die meisten Handwerksbetriebe liegt der sinnvolle Umfang bei Startseite, Leistungen, Referenzen, Über uns, Karriere, Kontakt und Rechtstexten.

2. Texte. Der am häufigsten unterschätzte Posten. Entweder liefern Sie sie, oder jemand schreibt sie — und schreiben heißt zuerst zuhören. Ein Angebot ohne diesen Posten ist entweder unvollständig oder rechnet mit Ihren Texten.

3. Bilder. Eigene Fotos sind das stärkste Argument, aber sie müssen brauchbar sein. Wo nichts vorhanden ist, braucht es einen Fototermin oder erzeugte Bilder für den ersten Eindruck.

4. Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Bewerbungsformular, Terminbuchung, Kundenbereich, mehrsprachige Fassung oder eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft sind eigene Vorhaben.

5. Auffindbarkeit. Eine Seite, die niemand findet, ist eine Visitenkarte. Ortsseiten, Struktur, Auszeichnung für Suchmaschinen und die Einrichtung der nötigen Zugänge sind Arbeit, die sich rechnet — aber sie ist Arbeit.

6. Pflege und Laufzeit. Der Punkt, der über die Jahre am meisten ausmacht: Wer kümmert sich um Aktualisierungen, Sicherung, kleine Änderungen, und was passiert, wenn nach drei Jahren eine Auffrischung fällig ist?

Die Posten, die in Angeboten oft fehlen

  • Hosting und Domain — läuft weiter, jedes Jahr.
  • Rechtstexte — Impressum und Datenschutz gehören auf den aktuellen Stand, nicht kopiert.
  • Sicherung und die Frage, wer sie prüft.
  • Änderungen im laufenden Betrieb — neue Leistung, neue Nummer, neuer Mitarbeiter.
  • Der Neubau in einigen Jahren. Jede Seite altert. Wer das einpreist, wird nicht überrascht.
  • Übergabe. Wem gehören Domain, Zugänge, Inhalte? Diese Frage stellt man am besten vor dem Auftrag.

Wie Sie Angebote vergleichbar machen

Fordern Sie zu jedem Angebot dieselben fünf Angaben:

  1. Welche Seiten sind enthalten — namentlich, nicht als Zahl?
  2. Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder?
  3. Was kostet der laufende Betrieb pro Jahr, alles zusammen?
  4. Was ist an Änderungen enthalten, was wird zusätzlich abgerechnet?
  5. Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach Projektende?

Zwei Angebote, die auf diese fünf Fragen unterschiedlich antworten, sind nicht vergleichbar — auch wenn unten dieselbe Summe steht.

Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen

  • Ein Festpreis ohne jedes Gespräch über Ihren Betrieb.
  • Garantierte Platzierungen bei Google. Die kann niemand zusagen.
  • Eine Bindung, aus der Sie Ihre Inhalte nicht mitnehmen können.
  • Keine Angabe zu laufenden Kosten.
  • Große Zahlen über Reichweite ohne Quelle.

Wie wir es machen

Wir arbeiten mit einem Abo statt mit einem Einmalpreis: Aufbau, Betrieb, Pflege und Auffrischung sind darin enthalten, die Laufzeit beträgt zwölf Monate und verlängert sich danach jeweils um zwölf Monate. Was das im Einzelnen umfasst, steht auf der Leistungsseite — dort finden Sie die Preise.

Der Grund für das Abo ist einfach: Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft. Sie braucht Pflege, sonst wird sie zum Sicherheitsrisiko und altert sichtbar.

Häufige Fragen

Können wir mit einer kleinen Seite anfangen?

Ja, und das ist oft der bessere Weg. Wichtig ist, dass die Struktur mitwächst, statt später ersetzt zu werden.

Was, wenn wir schon eine Seite haben?

Dann steht am Anfang eine Bestandsaufnahme: Was trägt, was fehlt, was muss weg. Manchmal ist die Antwort, dass ein Neubau nicht nötig ist.

Wie lange dauert es?

Das hängt vor allem daran, wie schnell Texte und Bilder vorliegen. Der Bau ist selten der langsame Teil.

Bekommen wir die Seite auch ohne Abo?

Fragen Sie uns; wir sagen Ihnen ehrlich, ob das für Ihren Fall sinnvoll ist. Ohne laufende Pflege wird eine Seite über die Jahre langsamer, unsicherer und ungenauer.

Der nächste Schritt

Beantworten Sie die sechs Punkte aus dem ersten Abschnitt für Ihren Betrieb. Mit diesen Antworten wird jedes Gespräch kurz und jedes Angebot vergleichbar.

09195 9392909 oder info@xaicore.de.

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